
Die Musella-Stiftung für eine sozial-ökologische Zukunft hat sich der Bewahrung unserer Schöpfung verpflichtet. Grundlage sind Ehrfurcht und Respekt vor allem Leben. Wir sind der Überzeugung, dass der Mensch mehr Verantwortung für die Natur und seine Mitgeschöpfe übernehmen muss und diese nicht ausbeuten darf.
Artenschutz ist eine der zentralen Aufgaben moderner, wissenschaftlicher Zoos und Aquarien. Es handelt sich zweifellos um eine dringliche Aufgabe, denn das Artensterben gilt neben der Klimakrise als die größte Bedrohung für unseren Planeten und unser Leben. Einige Stimmen behaupten, dass wir uns aktuell im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit vor 65 Millionen Jahren befinden. Laut WWF sind ein Viertel der Säugetierarten, jede achte Vogelart und 40 Prozent der Amphibienarten bedroht. Können Zoos hier einen wichtigen Beitrag leisten?
Eine zweite Herausforderung besteht in der Zucht bedrohter Tiere. Dies hat zur Folge, dass mitunter auch Individuen einer bedrohten Tierart euthanasiert werden müssen. Was hat mehr Gewicht: das Leben einzelner Tiere oder die Erhaltung der Art?
Diese beiden Herausforderungen werden die beiden Referenten engagiert und kontrovers diskutieren.

„Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers – unsere Brüder“.
Franz von Assisi
Wir suchen nach Menschen, die unsere Anliegen teilen und uns bei Projekten unterstützen möchten.
Als Tochter-Institution ist das Musella-Institut mit Sitz in Freiburg für die praktische Arbeit im Bereich Tier- und Artenschutzes zuständig. Projekte, die die Schöpfungsverantwortung in konkretes Handeln umsetzen, werden vom Institut organisiert, begleitet und unterstützt.