Kulturlandschaft ist physisch greifbare Geschichte. Im besten Fall sind mehrere, ja viele Zeitschichten ablesbar – Spuren des Wirtschaftens, Nutzens und Übernutzens und des Gestaltens. Man kann vielfach noch funktionale Zusammenhänge zwischen verschiedenen Landschaftselementen – Raine, Rücken, Riegel, Hecken und vieles andere mehr – erkennen. Es entstand über die Jahrhunderte eine kleinflächige Raum-Zeit-Dynamik. Durch menschliches Einwirken wurde die Biodiversität erhöht und räumlich neu sortiert, und zwar bezogen auf alle Komponenten der biologischen Vielfalt: die genetische Ebene, die der Arten, Lebensgemeinschaften und deren Struktur und auf Landschaften. Der Vortrag versucht, mit vielen Bildern einen Überblick über die Prozesse der Landschaftsentwicklung und die Triebkräfte, die dahinterstanden, zu geben; das Ganze ergänzt um aktuelle und Zukunftsaspekte.
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Film und Gespräch mit dem Regisseur Andres Veiel Beschreibung Das Drehbuch von Andres Veiel und Jutta Doberstein entwirft eine fiktive Gerichtsverhandlung im Jahre 2034, bei der die politisch Verantwortlichen der Bundesrepublik Deutschland wegen ihrer Unterlassungen auf dem Feld der Klimapolitik angeklagt werden. Aus Artikel 6 der UN-Konvention, dem Recht auf Leben, könne, so die Kläger, abgeleitet werden, dass die Bundesrepublik Deutschland ihre völkerrechtliche Pflicht verletzt habe, einer Erhöhung der weltweiten CO2-Konzentration entgegenzuwirken. Die Kläger sind 31 Staaten des Globalen Südens, die im Juli 2034 die Bundesrepublik Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof auf einen Schadenersatz von jährlich 60 Milliarden Euro für die Folgen des Klimawandels verklagen. Sie werden vertreten von den Anwältinnen Larissa Meybach, die schon als Jugendliche gegen die Kohle demonstriert hat, und ihrer Chefin Wiebke Kastager, die hinter Meybachs Rücken mit dem Anwalt der Bundesrepublik, Victor Graf, über einen Vergleich verhandelt. Die Katholische Akademie präsentiert diesen Film und ein Gespräch mit dem Regisseur Andres Veiel als Beitrag zum Welterschöpfungstag 2025. Der Film greift in exemplarischer Weise einige der Fragen auf, die wir im Rahmen der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ in der Veranstaltung am 24. Oktober 2024 diskutiert haben. |
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Wir leben in Zeiten (auch) einer Biodiversitätskrise. Doch was genau meint der Ausdruck „Biodiversität“, der erst in den spätern 1980er Jahren geprägt wurde? Umfasst er das Leben an sich, alle Lebensformen, alle Spezies und Ökosysteme? Aus Perspektive der Philosophie der Biologie soll gezeigt werden, dass „Biodiversität“ kein rein biologischer Begriff ist, sondern ein sogenannter Grenzbegriff, ein epistemisch-moralisches Hybrid, der Natur- und Geisteswissenschaften, Politik und Naturschutz verbindet. Zugleich wird genauer ausgeführt werden, welche guten Gründe es gibt, den Schutz der biologischen Vielfalt in der Tat als drängende Gegenwartsfrage zu verstehen. Dabei geht es in der Begründung nicht um den falschen Gegensatz „Mensch oder Natur“, sondern um Perspektiven einer gelingenden gemeinsamen Zukunft. |
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Bäume gehören in den Wald und Getreide auf den Acker – ist das wirklich so, oder bieten sogenannte Agroforstsysteme doch mehr für Mensch und Natur? Dieser Frage soll im Vortrag nachgegangen werden. Dass Bäume und Sträucher die Biodiversität durch die Schaffung von Lebensräumen und Nahrungsquellen für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten steigern und die Wind- und Wassererosion reduzieren, ist vielen bekannt. Darüber hinaus ergeben sich durch deren Integration in landwirtschaftliche Nutzsysteme eine Vielzahl weiterer Effekte. Die einzelnen Komponenten von Agroforstsystemen interagieren in mannigfaltiger Weise miteinander. Da sowohl Bäume als auch Ackerkulturen Wasser, Licht und Nährstoffe benötigen, stellt sich die Frage: Macht es Sinn, beide zu kombinieren? Taucht man in die faszinierende Welt der Agroforstsysteme ein, wird schnell klar, dass die Realität weitaus komplexer ist, als es zunächst scheint. |
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Waldökosysteme sind ein wichtiges Reservoir für die biologische Vielfalt in den vom Menschen geprägten Landschaften Mitteleuropas und erbringen zahlreiche Ökosystemleistungen. Der Kontakt mit Wäldern oder einer natürlichen Umgebung kann sich positiv auf die menschliche Gesundheit auswirken, v.a. bei nicht übertragbaren Krankheiten wie psychischen Störungen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der Beitrag der biologischen Vielfalt in Wäldern zu Gesundheit und Wohlbefinden ist aber noch nicht ausreichend erforscht. Die biologische Vielfalt kann dabei sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben, letztere z. B. durch vektorübertragene Krankheiten oder pollenbedingte Allergien. Im Vortrag werden u.a. neue Erkenntnisse aus dem europäischen Projekt „Dr. Forest“ vorgestellt. |
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