Im Konzept der Biodiversität verbindet sich Wissenschaft mit Politik: Biodiversität ist etwas, das es wissenschaftlich zu erforschen und das es politisch zu schützen gilt. Zugleich aber ist immer auch ein ästhetisches Urteil mit im Spiel: ‚varietas delectat‘, Verschiedenheit gefällt. Besonders deutlich wird diese Ästhetik der Biodiversität in einer Kunstform wie der Literatur. Denn wenn literarische Texte sich mit der Vielfalt des Lebens befassen, geht es stets auch um Fragen der Form: Wie lässt sich Vielfalt erzählen? Der Vortrag wird dieser Frage an Beispielen aus der Gegenwartsliteratur (z.B. Judith Schalansky: Verzeichnis einiger Verluste, und Richard Powers: Die Wurzeln des Lebens) nachgehen: Welche eigene Qualität entwickeln literarische Texte in ihren Biodiversitätsdarstellungen? Wo können sie Wissenschaft und Politik ergänzen? Warum sind literarische Biodiversitäten nicht nur erfreulich für uns Lesende, sondern können auch wichtig werden für unser Wissen und unser Handeln?
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Wissenschaftliche Erkenntnisse helfen uns, die Welt besser zu verstehen, Zusammenhänge zu erkennen und Vorhersagen zu treffen. Sie ermöglichen es, Maßnahmen zu ergreifen, um einen gewünschten Effekt zu erzielen. In der Medizin soll eine Behandlung durch ein Medikament eine Krankheit heilen. Ein solches Medikament wird erst zugelassen, wenn es zuvor wissenschaftlich untersucht und seine Wirksamkeit gezeigt werden konnte. Auch im Naturschutz sollen durch gezielte Maßnahmen Verbesserungen erreicht werden. In vielen Bereichen wurden bereits Erfolge erzielt – etwa sauberere Gewässer durch weniger Dünger oder artenreichere und widerstandsfähigere Wälder durch den Wandel von Fichtenmonokulturen hin zu Mischwäldern. Angesichts wachsender Herausforderungen bleibt es ein stetiges Ziel, effiziente Lösungen zu finden, die nicht nur wirksam, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert und vor Ort umsetzbar sind. |
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Der Vortrag wird auf der Grundlage langjähriger Erfahrungen in internationalen Assessments auf die verschiedenen Facetten internationaler Vertragsverhandlungen und deren Konsequenzen für den Schutz der Biodiversität von der globalen über die regionale bis hin zur lokalen Ebene eingehen (mit einem Fokus auf Insekten). Dabei wird Bezug genommen auf den Weltbiodiversitätsrat (IPBES), den Weltklimarat (IPCC) und die Konvention für Biologische Vielfalt (CBD), außerdem auf die europäische Gesetzgebung und auf deren nationale Umsetzung, v.a. am Beispiel der Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. |
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Kulturlandschaft ist physisch greifbare Geschichte. Im besten Fall sind mehrere, ja viele Zeitschichten ablesbar – Spuren des Wirtschaftens, Nutzens und Übernutzens und des Gestaltens. Man kann vielfach noch funktionale Zusammenhänge zwischen verschiedenen Landschaftselementen – Raine, Rücken, Riegel, Hecken und vieles andere mehr – erkennen. Es entstand über die Jahrhunderte eine kleinflächige Raum-Zeit-Dynamik. Durch menschliches Einwirken wurde die Biodiversität erhöht und räumlich neu sortiert, und zwar bezogen auf alle Komponenten der biologischen Vielfalt: die genetische Ebene, die der Arten, Lebensgemeinschaften und deren Struktur und auf Landschaften. Der Vortrag versucht, mit vielen Bildern einen Überblick über die Prozesse der Landschaftsentwicklung und die Triebkräfte, die dahinterstanden, zu geben; das Ganze ergänzt um aktuelle und Zukunftsaspekte. |
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